Zentralwerk bohrt Beton-Bretter

Zentralwerk

16.09. Dresden. Der Anfang geht zurück auf das Jahr 2005; damals fand sich der Kulturverein friedrichsstadtZentral e.V. zusammen. Wohin das noch führen würde, ahnte damals wohl keiner:
Ich treffe zusammen mit André Hennig. Er betreut die Öffentlichkeitsarbeit des Projektes Zentralwerk und begegnet mir so lässig unkompliziert, wie dies bei kulturellen Initiativen üblich ist. Eher unüblich ist der Umstand, dass hierbei ein Kostenrahmen von sechs Millionen Euro gewuppt wird. Anfang des Jahres 2015 wurde die ehemalige Waffenfabrik von der Stiftung Trias Cooperation erworben und per Erbpachtvertrag auf 99 Jahre an den Verein verpachtet. Dieser organisiert nun die Sanierung und Vermietung der entstehenden Ateliers, Werkräume und Wohnungen. So „entsteht zu einem Drittel Raum für Wohnen und zu zwei Dritteln Raum für Ateliers, Gewerbe, Ausstellungsflächen und Kunstproduktion. Die Überlagerung der Bereiche ist der zentrale Bestandteil des Projekts: Privates und Profession, Kunst und Alltag werden vereint. Damit das entstandene Netzwerk weiter wachsen kann, bietet die Genossenschaft die Mietflächen nicht profitorientiert, sondern kostendeckend an und sorgt für eine Beständigkeit, die für frei gestaltete Räume in einer aufstrebenden Stadt immer seltener wird.“ (vgl.: zentralwerk.de)
Bereits während der Umbauphase gibt es Lesungen und schon vor Ende des Jahres sollen erste Ateliers nutbar sein. Der ehemalige Ballsaal soll ebenfalls schon bald für kulturelle Veranstaltung nutzbar sein. Mit reichlich Kapital in der Jacket-Tasche könnte das jeder Makler – aber so können es nur Verwegene; für jeden Dresden-Besuch ein must-have-seen.

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Atelierräume Tanzsaal

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